Traumatherapie Somatic Experiencing mit Andre Jacomet

Somatic Experiencing© (SE) wurde entwickelt von Dr. Peter A. Levine und befasst sich mit den Folgen von Schock- und Traumaerlebnissen. Dabei kann es sich um Ereignisse handeln, die weit zurückliegen und vielleicht dem bewussten Zugang verschlossen sind – oder auch um aktuelle Ereignisse, wie Verlust des Arbeitsplatzes oder eines nahestenden Menschen; Sturz, Unfall oder Schleudertrauma; sowie der Umgang mit besonders belastenden Situationen aller Art.

Beginnend mit dem Intro im Jahre 2002 habe ich die dreijährige Ausbildung für SE in der Schweiz absolviert und 2005 mit Diplom als „Somatic Experiencing Practitioner©“ abgeschlossen. Ich assistierte in zahlreichen SE Aus- und Weiterbildungen im In- und Ausland.

Mittlerweile durfte ich Menschen aus aller Welt in weit über 10’000 Sessions begleiten und arbeite in eigener Praxis in Zürich und Stäfa sowie weltweit online und als Transformationscoach Artist of Transformation.


Kosten und Konditionen:

Sessions in der Praxis dauern ca. 50 Minuten und kosten CHF 200.- oder 4 g Feingold (Stand 01.10.2022).

Sie können bar oder mit EC/Maestro sowie allen gängigen Kreditkarten bezahlen (ausser Postfinance). Sie erhalten jederzeit gerne Quittungen für den von Ihnen gewünschten Zeitraum.

Nach einer ersten Session gebe ich Ihnen einen Überblick für meine Einschätzung der Dauer und Häufigkeit der Sessions für Ihr persönliches Therapieziel.

Somatic Experiencing ist nicht kassenanerkannt, manche Versicherungen (Axa, Suva, …) bezahlen aber nach Unfällen teilweise SE-Sessions.

Bitte beachten Sie die Stornierungsbedingungen für Termine:

– bis 3 Tage vor Ihrem Termin können Sie diesen über den Link in Ihrer Buchungsbestätigung stornieren oder verschieben

– bis 24 Stunden vor Ihrem Termin stornieren Sie diesen bitte über das Kontaktformular

Bei späterer Stornierung stellen wir Ihnen die Sessionkosten in Rechnung. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Online-Sessions, z.B. via Skype können ebenfalls über Terminland gebucht werden – buchen Sie einen Termin in Stäfa oder Zürich und schreiben sie „ONLINE“ in die Bemerkungen.

2 Kommentare

  1. Lieber Andre Jacomet,

    auf der Suche nach somatischer Therapie bin ich auf SE gestossen und so viel ich verstehe richtet sich diese Arbeit an Menschen, mit dem was ich als offensichtliches Trauma (Unfall, Verlust, etc.) bezeichnen würde. Wie sieht es aus mit nicht aufgedeckten Traumatas, also unbewussten z.B aus früher Kindheit und oder Erlebnissen die als nicht traumatisierend eingestuft werden, durch Selbstbeurteilung oder Fremdbeurteilung? Gibt es da einen Behandlungsspielraum in der Arbeit mit SE?

    Herzlich,

    Lucia

    • Liebe Lucia, herzlichen Dank für Ihre Nachricht. SE ist explizit darauf ausgerichtet, nicht zwingend mit der „Geschichte“ arbeiten zu müssen, so dass eine frühere Selbst- oder Fremdbeurteilung gar keine Relevanz haben muss. Wir arbeiten oft mit Themen, die nicht erinnert werden können oder nicht benannt werden möchten. Der Schlüssel dazu ist, dass sich eine Blockade im Hier und Jetzt immer auf eine Weise zeigt, ohne dass die Geschichte dazu bekannt sein müsste. Peter Levine stellte dieses Jahr erneut klar, dass SE sehr wohl mit sogenannten Entwicklungstraumata arbeitet. Persönlich möchte ich ergänzen, dass SE für mich den am weitesten gefassten Begriff von Trauma hat, den ich kenne. Unter anderem sehe ich auch gesellschaftliche Entwicklungen wie z.B. die Flüchtlingsthematik oder transgenerationale Themen wie die Kriegsenkel unter diesem Aspekt. Herzlich, Andre Jacomet

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